Was ist eigentlich das Löschmittel Aerosol?
Aerosol besteht aus einem Gemisch aus Gas und festen und / oder flüssigen Schwebeteilchen. In unseren Löschgeneratoren ist Aerosol als Feststoff enthalten. Bei der Verbrennung verwandelt es sich in ein Gemisch aus flüssigen und gasförmigen Partikeln mit Kaliumkarbonaten. Verantwortlich für das Löschen ist vor allem das enthaltene Kaliumhydrogencarbonat, das sich ab einer Temperatur von ca. 50 °C in Sekundenschnelle zersetzt, wobei Wasser und Kohlenstoffdioxid abgespalten werden und Kaliumcarbonat entsteht. Kaliumcarbonat gilt für Menschen als unbedenklich, als Zusatzstoff E501 ist es sogar in vielen Lebensmitteln enthalten. Mit diesen Eigenschaften ist das Löschmittel Aerosol die perfekte Chemie zur erfolgreichen Brandbekämpfung.
Wie funktioniert der Löschvorgang einer Aerosol-Löschanlage?
So funktioniert die chemische Kettenraktion
- Feuer Ist eine Reihe chemischer Kettenreaktionen. Die freien Flammenradlkale (02-, H, OH) wirken als Kettenträger und halten die Flamme aufrecht, bis mindestens eines der drei Elemente des Feuers vollständig erschöpft Ist.
- In Gegenwart von Feuer wird das Kaliumkarbonat (K2C03), das der Wirkstoff Im Aerosolmedium Ist, thermisch dissoziiert und bildet instabile freie Kallumradikale (K'), die als chemische Kettenreaktlonslnhibitoren wirken.
- Der Kettenabbruch tritt auf, wenn K' durch die Bildung von stabilem Kaliumhydroxid (KOHi an die freien Flammenradikale gebunden wird.
- KOH reagiert in Gegenwart von C02 weiter und bildet Kaliumkarbonat (K2C03). Der Zyklus wird fortgesetzt, bis die chemische Kettenreaktion endet und das Feuer erlischt.
Welche Brandklassen-Eignung haben Aerosol-Löschsysteme?
Unsere Aerosol-Löschsysteme sind für alle Brandklassen geeignet. Brandgefahren der Klassen A, B, C und F (gemäß der Europäischen Norm EN-2). Brandgefahren der Klassen A, B und C (gemäß der Norm NFPA 10).