Jockel Brandschutztechnik-Service GmbH

Maybachstr. 11

50259 Pulheim-Brauweiler

 

Automatische Füll- und Entleerungsstationen
für Steigleitung "nass-trocken" nach
DIN 14463-1 und DIN 1988-6

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Zur Erfüllung der DIN 1988-6, der Verhinderung von stagnierendem Wasser und Flutung der Löschwasserleitung innerhalb 60 Sekunden, wird eine Füll- und Entleerungsstation eingesetzt, die im Bedarfsfall die Löschwasserleitung der Wandhydranten mit Wasser versorgt. Nach der Beendigung eines Löschvorganges wird die Hydrantenleitung automatisch wieder entleert. Dieses System wird vorrangig dort eingesetzt, wo Löschwasserleitungen durch frost gefährdete Bereiche geführt werden müssen.

Durch das Öffnen des Schlauchanschlussventils wird ein Grenztaster betätigt, der über die elektronische Schaltzentrale ein Magnetventil ansteuert, die Hauptmembrankammer wird entlastet und das Membranventil öffnet. Wasser fließt in die Löschwasserleitung "nass/trocken".

Die Hauptmembrankammer wird durch ein elektronisches Zeitglied täglich automatisch gespült. Ein eventueller Membranbuch unterstützt das automatische Öffnen der Füll- und Entleerungsstation.

Nach dem Löschvorgang erfolgt das Schließen in umgekehrter Reihenfolge.

Die Entleerung der Löschwasserleitung erfolgt über ein zweites Membranventil, verzögert geschaltet, um Wasserschläge zu verhindern. Hierfür muss unbedingt ein Ablauf von mindestens DN 100 zur Abflussleitung gemäß DIN 14463-1 hergestellt werden.

Wassersäcke in den Leitungen müssen vermieden werden. Sollte sich dieses nicht umgehen lassen, sind automatische Entleerungen vorzusehen.

Die Schaltzentrale ist mit potentialfreien Kontakten ausgestattet, die eine Ansteuerung von Druckerhöhungsanlagen, Alarmeinrichtungen oder zusätzlichen Entleerungsgarnituren über ein externes Netzgerät ermöglichen.

Für die Weitermeldung von Anzeigen der Schaltzentrale kann eine externe Meldeanlage genutzt werden.